Johannisbeersorten

CERES

die Sorte wurde in Instytut sadowwnictva i kwiciarstwa in Skierniewice gezüchtet. Es handelt sich um eine mittelfrüh reifende Sorte. Der Strauch ist mittel bis stark anwachsend mit einer mittlerer Anzahl der Hauptsprosse. Die Proportion von der Strauchhöhe und -durchschnitt ist mittel. Die Farbe der oberen Blattseite ist mittelgrün, Glanz der oberen Blattseite schwach, Antozyanin-Färbung des Blattstiels schwach. Die Beeren in der Traube sind gro-, schwarz, kugelförmig, mittelfest.
Die Knospungszeit ist früh, der Blüteanfang mittel.

D-MON

durch Kombinationskreuzung zwischen den Sorten Fertõdi und Roodknop im Züchtungszentrum Velke Losiny entstanden.
Der Strauch hat einen höheren geraden Wuchs, ist kugelförmig, die Hauptzweige mittelstark. Die Beeren sind kugelförmig, mittelgro-, dunkelfarbig mit deutlichen Lentizellen, die Schale fest, das Fleisch grün, das Geschmack sü-sauer bis schwach sauer. Die Beeren in der Traube sind, was die Form betrifft, ausgeglichen. Was das Reifen betrifft, gehört die Sorte Démon unter sehr früh reifende Johannisbeersorten. Sie ist nicht gegen Beschädigung durch Spätfrühlingnachtfröste in der Blütezeit empfindlich. Resistent auch gegen Mehltau, der nur unerheblich nach der Ernte erscheint.

FOCUS

die Sorte wurde in Velke Losiny gezüchtet. Reift früh, der Strauch ist mittel anwachsend mit einer niedrigen Anzahl der Hauptsprosse. Die Proportion von der Strauchhöhe und -durchschnitt ist klein. Die Farbe der oberen Blattseite ist mittelgrün, Glanz der oberen Blattseite mittel, Antozyanin-Färbung des Blattstiels schwach. Die Beeren in der Traube sind gro- bis sehr gro-, schwarz, kugelförmig, mittelfest. Die Knospungszeit ist früh, der Blüteanfang mittel.

JANTAR

eine Sorte von wei-er Johannisbeere bildet einen breiteren kugelförmigen Strauch (140 cm), Wuchs mittelstark, teilweise ausladend, Zweige von stärkerem, kürzerem, die ganzen Zweige entlang geteiltem Umwachs. Blüht sehr reich. Mittellange Traube mit mittelgro-en Beeren, hellgelb, sehr köstlich und sü- mit sehr guter Saftgewinnbarkeit. Eignet sich auch für direkten Konsum. Was Reifen betrifft, wird dieser Hybrid unter früh reifende Sorten (Versailles) gereiht. Für einen qualitätsvollen Ertrag wird eine regelmä-ige Erneuerung des fruchttragenden Umwachses gefordert. Diese Sorte kann erfolgreich auch im Gebirgsvorland gezüchtet werden. Gut durch Holzstecklinge vermehrbar.

KOR+L

neue Sorte von roter Johannisbeere, spät reifend, etwa 7 Tage nach der Sorte Holländische Rote, d.h. in der dritten Erntenwoche. Sie bildet einen kompakten ausladenden Strauch, heranwachsend bis 130 - 150 cm, hat stärkere Zweige, gro-e sattgrüne Blätter, einen langen Stiel und eine sehr lange Traube ( 18 cm) mit gro-en hochroten Beeren (durchschnittliche Anzahl 27). Die Beeren halten fest auf dem Stiel, fallen nicht ab. Der Klon ist resistent gegen Anthrakose. Korál eignet sich für manuelle Ernte.

MORAVIA

durch Kombinationskreuzung zwischen den Sorten Fertõdi und Roodknop im Züchtungszentrum Velke Losiny entstanden. Die Sorte wurde in die Sortenliste im Jahre 2000 eingetragen.
Die Sorte zeichnet sich durch einen mittleren bis stärkeren Wuchs aus. Der Strauch ist kugelförmig mit mittelstarken Hauptzweigen. Die Strauchdichte ist mittel. Die Traube ist kürzer, 35-40 mm, der Stiel auch kurz, trägt 5-7 Früchte. Die Beeren sind kugelförmig, mittelgro-, dunkelfarbig, mit deutlichen Lentizellen. Die Schale ist fest, das Fleisch grün, das Geschmack sü-sauer. Diese Sorte wird unter mittelfrüh reifende Sorten gereiht.( 3-4 Tage vor der Sorte Otelo). Gut resistent gegen Frühlingnachtfröste in der Blütezeit, nicht empfindlich gegen Mehltau und Anthraknose.

ORION

wei-e Johannisbeere, was Reifen betrifft unter die spät reifende Sorten gereiht (in der dritten Erntenwoche - Holländische Rote). Strauch ist gerade (160 cm), verdichtet nicht, Zweige ausreichend biegsam. Traube lang, durchschnittlich 18 gro-e hellgelbe Beeren mit geringer Anzahl von Steinen und mit gro-er Saftgewinnbarkeit. Ertrag regelmä-ig, verträgt auch weniger günstige Bedingungen (Trockenheit) in der Blütezeit. Der höchste Ertrag ist auf dem vierjährigen Holz zu gewinnen. Beeren sind sowohl manuell als auch maschinell leicht zu ernten.

TRENT

ist ein rotfrüchtiger Johannisbeer-Hybrid, sehr früh reifend (etwa zwei Tage nach JVT). Sie bildet einen kugelförmig und gerade wachsenden Strauch (140 cm) mit mittelstarken biegsamen Zweigen von kürzerem fruchttragendem Umwachs. Sie hat eine mittellange Traube, Stiel 3cm, grö-ere Beeren, rot bis dunkelrot, sü-sauer bis sü-, die lange auf dem Strauch halten und nicht abfallen. Durchschnittliche Anzahl der Beeren in einer Traube ist 13. Diese Neuzüchtung kann sowohl als Tischsorte als auch für Bearbeitung auf Kompotte, Jams und Säfte angewendet werden. Sie ist sowohl für manuelle als auch für mechanische Ernte geeignet.

VEBUS

die Sorte wurde in Velke Losiny gezüchtet. Es handelt sich um eine früh bis mittelfrüh reifende Sorte. Der Strauch ist stark anwachsend mit einer hohen Anzahl von Hauptsprossen. Die Proportion von der Strauchhöhe und -durchschnitt ist klein bis mittel. Die Farbe von der oberen Blattseite ist mittelgrün, Glanz der oberen Blattseite mittel, Antozyanin-Färbung des Blattstiels sehr schwach bis schwach. Die Beeren in der Traube sind gro-, schwarz, kugelförmig, mittelfest. Die Knospungszeit ist früh, der Blüteanfang mittel.