Faser-dreschlein

Bonet (1996)

Merkur (1995)

Jordán (1998)

Tábor (1998)

Wirtschaftliche Eigenschaften

MERKUR

BONET

JORD+N

T+BOR
Stielertrag (t/ha)

6,7

6,9

6,8

7,6
Samenertrag (t/ha)

1,3

1,3

1,2

1,4
Fadenanteil gesamt (%)

36

36

40

40
Langfadenanteil (%)

25

25

28

30
Fadenertrag gesamt (t/ha)

1,9

2,0

2,1

2,3
Langfadenertrag (t/ha)

1,3

1,4

1,5

1,9
Länge der Vegetationszeit (Tage)

106

109

106

102

BONET (1996)

len3.jpg (17174 bytes) Ursprung
Die Sorte wurde in ©S Slapy u Tábora unter Arbeitsbezeichnung SL-789 gezüchtet und ins LPO im Jahre 1996 eingeschrieben.
Die Sorte BONET ist eine ertragsreiche Faserleinsorte vom modernen Typ mit ökonomisch ausgewogener Ertragsstruktur. Sie entstand durch die Auswahl von der Hybridpopulation nach der Kreuzung der holländischen Sorte NATASJA und der französischen Sorte FD-121.

Beschreibung und wirtschaftliche Eigenschaften
BONET ist eine blaublühende Sorte mit mittellanger Vegetationszeit, gutem Stiel- und Samenertrag und hohem Fadenertrag vom 1 ha.
Durch ihre Legresistenz und guten Gesundheitszustand entspricht sie den Anforderungen der Züchter in allen Leingebieten der Tschechischen Republik.

Vorteile der Sorte BONET

  • sehr guter Faden-, Stiel- und Samenertrag
  • hoher Fadengehalt
  • kleine Legtendenz
  • hohe Resistenz gegen Fusariosis

Empfohlene Anbautechnik
Die Sorte BONET hat keine besonderen Anforderungen an die Zuchtbedingungen. Die Aussaat wird in feinvorbereiteten Boden in der Menge von max. 25 bis 28 Mio. keimfähigen Saates je Hektar durchgeführt. Die bestgeeignete Aussaatszeit ist die 1. und 2.Aprildekade, wann der Boden die Temperatur von 6-C erreicht. Die Bestandernährung und der Schutz gegen Beschädiger unterscheidet sich nicht von den gegenwärtig umgesetzten Technologieprinzipien der Leinzüchtung. Es wurde keine negative Sortenempfindlichkeit gegenüber den registrierten chemischen Mitteln festgestellt. Um eine hohe Stiel- und Fadenqualität zu erreichen, wird empfohlen, die Ernte am Anfang der gelben Reife durchzuführen.


MERKUR (1995)

len2.jpg (22119 bytes) Ursprung
Die Sorte wurde in ©S Slapy u Tábora unter Arbeitsbezeichnung SL-1288 gezüchtet und ins LPO im Jahre 1995 eingeschrieben.
Die Sorte MERKUR ist eine ertragsreiche Faserleinsorte vom modernen Typ mit ökonomisch ausgewogenen Ertragsstruktur.
Sie entstand durch die Auswahl von der Hybridpopulation nach der Kreuzung der russischen Sorte LUL und der französischen Sorte NATASJA .

Beschreibung und wirtschaftliche Eigenschaften
MERKUR ist eine lilablühende Sorte mit mittellanger Vegetationszeit, gutem Stiel- und Samenertrag und hohem Fadenertrag vom 1 ha.
Durch ihre Legresistenz und guten Gesundheitszustand entspricht sie den Bedarfen der Züchter in allen Leingebieten der Tschechischen Republik.

Vorteile der Sorte MERKUR

  • sehr gute Faden-, Stiel-, sowie Samenertrag
  • hoher Fadengehalt
  • kleine Legtendenz
  • hohe Krankheitsresistenz

Empfohlene Anbautechnik
Die Sorte MERKUR hat keine besonderen Anforderungen an die Zuchtbedingungen. Die Aussaat wird in feinvorbereiteten Boden in der Menge von max. 25 bis 28 Mio.keimfähigen Saates je Hektar durchgeführt. Die bestgeeignete Aussaatszeit ist die 1. und 2.Aprildekade, wann der Boden die Temperatur von 6-C erreicht. Die Bestandernährung und der Schutz gegen Beschädiger unterscheidet sich nicht von den gegenwärtig umgesetzten Technologieprinzipien der Leinzüchtung. Es wurde keine negative Sortenempfindlichkeit gegenüber den registrierten chemischen Mitteln festgestellt. Um eine hohe Stiel- und Fadenqualität zu erreichen, wird empfohlen, die Ernte am Anfang der gelben Reife durchzuführen.


JORDÁN (1998)

len1.jpg (20554 bytes) Ursprung
Die Sorte wurde in ©S Slapy u Tábora unter Arbeitsbezeichnung SL-1292 gezüchtet und ins LPO im Jahre 1998 eingeschrieben.
Die Sorte JORDÁN ist eine sehr ertragsreiche Faserleinsorte vom modernen Typ mit hohem Gehalt von Qualitätsfaden, legresistent, krankheitsresistent. Sie entstand durch die Auswahl von der Hybridpopulation nach der Kreuzung der russischen Sorte TOR®OCKIJ und der französischen Sorte ARIANE.

Beschreibung und wirtschaftliche Eigenschaften
JORD+N ist eine hellblaublühende Sorte mit mittellanger Vegetationszeit, gutem Stiel- und Samenertrag und hohem Fadenertrag vom 1 ha. Der Fadenanteil im Stiel ist sehr hoch. Durch ihre Legresistenz und guten Gesundheitszustand entspricht sie den Anforderungen der Züchter in allen Leingebieten der Tschechischen Republik.

Vorteile der Sorte JORDÁN

  • sehr gute Faden-, Stiel-, sowie Samenertrag
  • sehr hoher Fadengehalt
  • kleine Legtendenz
  • hohe Resistenz gegen Fusariosis

Empfohlene Anbautechnik
Die Sorte JORDÁN hat keine besonderen Anforderungen an die Zuchtbedingungen. Die Aussaat wird in feinvorbereiteten Boden in der Menge von max. 25 bis 28 Mio.keimfähigen Saates je Hektar durchgeführt. Die bestgeeignete Aussaatszeit ist die 1. und 2.Aprildekade, wann der Boden die Temperatur von 6-C erreicht. Die Bestandernährung und der Schutz gegen Beschädiger unterscheidet sich nicht von den gegenwärtig umgesetzten Technologieprinzipien der Leinzüchtung. Es wurde keine negative Sortenempfindlichkeit gegenüber den registrierten chemischen Mitteln festgestellt. Um eine hohe Stiel- und Fadenqualität zu erreichen, wird empfohlen, die Ernte am Anfang der gelben Reife durchzuführen.


TÁBOR (1998)

Faser-Dreschlein - rechtlich geschützte Sorte Besitzer der Züchtungsrechte: SEMPRA PRAHA a.s.

len4.jpg (13034 bytes) Ursprung
Die Sorte wurde im Züchtungszentrum Slapy u Tábora unter der Arbeitsbezeichnung SL-497 gezüchtet, in die Liste der freigegebenen Sorten wurde sie im Jahre 2002 eingetragen.
Die Sorte TÁBOR ist die neueste Leistungssorte des Faserleines vom modernen Typ mit der ökonomisch ausgeglichenen Ertragsstruktur. Sie ist durch Auswahl von der Hybridpopulation aus der Kreuzung der russischen Sorte TOR®OCKIJ, der französischen Sorte ARIANE und der holländischen Sorte FIBRA entstanden.

Beschreibung und Wirtschaftseigenschaften
T+BOR ist eine blaublühende Sorte mit mittellanger Vegetationszeit, gutem Stiel- und Samenertrag und hohem Fadenertrag. Durch ihre Legenresistenz und guten Gesundheitszustand befriedigt sie die Anforderungen der Anbauer in allen Leingebieten der Tschechischen Republik. An trockeneren Standorten behält sie den hohen Fadengehaltsstandard relativ besser als andere Sorten.

Vorteile der Sorte TÁBOR

  • sehr guter Faden-, Stiel- sowie Samenertrag
  • sehr hoher Fadengehalt
  • relativ höhere Toleranz gegenüber den Dürren bei der Fadenbildung
  • hohe Resistenz gegen Fusariose

Empfohlene Anbautechni
Die Sorte TÁBOR hat keine besonderen Anforderungen auf die Anbaubedingungen. Der Aussaat wird in den fein vorbereiteten Boden in der Menge von max. 25 bis 28 Mil. der keimfähigen Samen je Hektar durchgeführt. Das hohe Ertragspotential setzt sich am besten beim zeitigen Aussaat in der ersten Aprildekade durch. Die Bestandernährung und der Schutz gegen Beschädiger unterscheidet sich nicht von den gegenwärtig angewendeten Prinzipien der Leinanbautechnologie. Es wurde keine negative Sortenempfindlichkeit gegenüber den registrierten chemischen Mittel festgestellt. Um die hohe Stiel- und Fadenqualität zu erreichen, wird es empfohlen, die Ernte am Anfang der Gelbreife durchzuführen.