
Aranka
Die Sorte entstand im Jahre 1975 in Forschungs- und Züchtungsinstitut von Pomologie in Holovousy aus Kreuzung der Sorten +Early Rivers+ und +Moreau+. Von der pomologischen Sicht ist sie als Vogelkirsche klassifiziert. Reift früh, am Ende der zweiten Kirschwoche. Der Wuchs ist am Anfang stark, in der vollen Erntenzeit dann mittel. Die Baumkrone ist angemessen dicht. Der Ertrag setzt früh ein; er ist mittelhoch. Die Sorte ist selbststeril. Die Fruchtgrö-e ist kleiner als bei +Burlat+ aber grö-er als +Early Rivers+. Die Früchte sind dunkelrot; ihr Geschmack ist sehr gut. Sie sind fester als +Kare|ova+ oder +Early Rivers+. Was Platzen betrifft, sind die Früchte mehr resistent als +Burlat+. Sie eignen sich zum Frischverzehr oder können weiter bearbeitet werden. Die Sorte ist für die Züchtung in den Lagen mit höherer Regenmenge empfohlen, an trockeneren Lagen sind die Früchte ohne Bewässerung kleiner. Die Sorte ist für die Züchtung in den modernen kleineren Baumgärten mit höherer Dichte der Bäume geeignet. Sie leistet gute Produktivität auf Zwergunterlagen.
Die Sorte entstand im Jahre 1976 in Forschungs- und Züchtungsinstitut der Pomologie in Holovousy durch freie Abblüte der Sorte +Van+ cv. Aus der pomologischen Sicht ist sie als Morelle klassifiziert. Reift innerhalb der vierten Kirschwoche. Diese Sorte ist selbststeril. Der Wuchs ist mittelstark; in der Erntenzeit schwächer. Die Krone ist eher locker. Die Früchte sind sehr gro-; deren Gewicht variiert zwischen 10 und 11g. Der Ertrag setzt mittelfrüh ein, er ist durchschnittlich. Die Schale ist dunkelrot, das Fleisch hellrot. Der Geschmack ist sehr gut. Die Früchte sind platzempfindlich. Die Sorte ist vor allem zum Frischverzehr geeignet, aber sie kann auch für weitere Bearbeitung gebraucht werden. Sie ist für die Standorte mit geringer Regenmenge empfohlen. Sie ist für Züchtung in modernen kleineren Baumgarten mit höherer Dichtheit der Bäume geeignet. Die Bäume an Zwergunterlagen sind sehr produktiv.
Baum: Kräftig aufrecht wachsend. Früh einsetzende, regelmä-ige, hohe Erträge.
Frucht: Gro-e, braunschwarze Knorpelkirsche; festes, dunkelrotes Fruchtfleisch, mittlere
Platzempfindlichkeit.
Befruchter: Sam, Schneiders Späte Knorpel, Hedelfinger Riesen
Eignung: Sehr gute Tafelfrucht mit hohen Erträge, gutem Geschmack und nur mittlerer
Pflanzempfindlichkeit. Hohe Pflückleistung möglich.
Die Sorte entstand im Jahre 1979 im Forschungs- und Züchtungsinstitut von Pomologie in Holovousy aus der Kreuzung der Sorten +Kordia+ und + Early Rivers+. Aus der pomologischen Sicht ist sie als Morelle klassifiziert. Reift früh, innerhalb der dritten Kirschwoche. Die Sorte ist selbststeril. Der Wuchs ist mittelhoch; in der Zeit der vollen Ernte ist er schwächer. Die Baumkrone ist angemessen dicht. Die Früchte sind mittelgro-, durchschnittliches Gewicht variiert um 8 g. Der Ertrag setzt mittelfrüh ein, er ist durchschnittlich. Der Geschmack ist sehr gut. Die Schale ist dunkelrot. Die Früchte sind mittel platzempfindlich, die Sorte ist auf PDV empfindlich. Die Sorte ist vor allem zum Frischverzehr geeignet, aber sie kann auch für weitere Bearbeitung gebraucht werden. Die Sorte ist für die Lagen mit geringer Regenmenge empfohlen. Sie ist für die Züchtung in den modernen kleineren Baumgärten mit höherer Dichte der Bäume.
Die Sorte entstand im Jahre 1974 in Forschungs- und Züchtungsinstitut von Pomologie in Holovousy aus der Kreuzung der Sorten +Kordia+ und +Van+. Von der pomologischen Sicht ist sie als Morelle klassifiziert. Sie reift mittelspät, innerhalb der fünften Kirschwoche. Sie ist selbststeril. Der Wuchs ist eher schwach. Die Baumkrone ist angemessen dicht. Die Früchte sind gro-, ihr Gewicht variiert meistens von 8 bis 8,5 g. Der Ertrag setzt früh ein und ist sehr reich. Der Geschmack ist ausgezeichnet; die Schale ist dunkelrot. Die Früchte sind mittel platzempfindlich. Die Sorte ist vor allem zum Frischverzehr geeignet, aber sie kann auch für weitere Bearbeitung gebraucht werden. Sie ist für die Standorte mit geringerer Regenmenge empfohlen. Sie eignet sich für die Züchtung in den modernen kleinen Baumgärten mit höherer Dichte der Bäume. Die Produktivität der Bäume an Zwergunterlagen ist besonders hoch.
Baum: Mittel bis stark wachsend. Ertrag ist regelmä-ig hoch bis sehr hoch.
Frucht: Sehr gro- (10 g). Schwarzrot, festes Fruchtfleisch, wenig platzfest.
Befruchter: Hedelfinger, Regina, Oktavia
Eignung: Neue, spätreifende Knorpelkirsche mit guter Fruchtqualität. Empfehlenswerte
Sorte für Obstbau und Hausgarten.
Baum: Mittelstarkes Wachstum mit guter Verzweigung. Frühe, regelmä-ige Erträge.
Frucht: Attraktive gro-e, braunrote Früchte, bedingt platzfest.
Befruchter: Kordia, Sam, Schneiders Späte Knorpel
Eignung: Neue Sü-kirschensorte mit schönem braunroten Früchten und hohem Ertrag.
Die Sorte entstand im Jahre 1974 in Forschungs- und Züchtungsinstitut von Pomologie in Holovousy aus der Kreuzung der Sorten +Kordia+ und +Vic+. Aus der pomologischen Sicht handelt es sich um Morelle. Reift sehr spät, innerhalb der sechsten und siebten Kirschwoche. Diese Sorte ist selbtststeril. Der Wuchs ist sehr stark; in der Erntenzeit ein bisschen schwächer. Die Baumkrone ist angemessen dicht. Die Früche sind mittelgro-, durchschnittliches Früchtengewicht variiert von 8 bis 8,5 g. Der Ertrag setzt nicht so früh ein, später ist er aber sehr hoch und regelmä-ig. Der Geschmack ist sehr gut. Die Schale ist dunkelrot. Die Früchte neigen zum Platzen und sind Monilia-empfindlich. Die Sorte ist vor allem zum Frischverzehr geeignet, aber sie kann auch für weitere Bearbeitung gebraucht werden. Sie ist für die Lagen mit geringer Regenmenge empfohlen und eignet sich zur Züchtung an Zwergunterlagen.